Fotowettbewerb – Unanständiges Verkehrsministerium

In die Reihe der Fotowettbewerbe mit unanständigen Teilnahmebedingungen reiht sich nun auch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein und besorgt sich ein Bildarchiv von vetrauensseeligen Menschen die meinen sie könnte bei diesem Fotowettbewerb was gewinnen.

Die Preise sind 4 Gutscheine für zusammen 2000,- € und im Gegenzug holt sich das Ministerium die Rechte an allen Bildern:

Jeder Teilnehmer räumt dem Veranstalter die räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkten, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte einschließlich dem Recht zur Bearbeitung an den eingesandten Bildern ein. Dies umfasst auch die Verwendung der Bilder für Print- und Onlinepublikationen im Zusammenhang mit anderen Bund-Länder-Programmen. Eine über den Wettbewerb hinaus gehende Vergütung erfolgt nicht.

und um noch einen draufzusetzen bürdet man den Teilnehmern auch noch jedes rechtliche Risiko auf, daß sich aus der Nutzung der Bilder durch Bund oder Länder ergeben könnte:

Der Teilnehmer versichert mit der Einsendung, dass er oder sie über alle Rechte an den eingereichten Bildern verfügt, dass die Bilder frei von Rechten Dritter sind, sowie bei der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Falls auf dem Foto eine oder mehrere Personen erkennbar abgebildet sind, müssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass das Bild veröffentlicht wird. Der Teilnehmer wird Vorstehendes auf Wunsch schriftlich versichern. Sollten dennoch Dritte Ansprüche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellt der Teilnehmer die Veranstalter von allen Ansprüchen frei.

Und damit alle schön mitspielen sind die Teilnahmebedingungen schön klein unten in der Ecke der Website versteckt.

Und um noch einen obendrauf zu setzen, geht man damit auch noch auf Schule zu, wo es dann gleich noch ein paar Minderjährige erwischen dürfte.

Wie der Staat hier mit seinen Bürgern umgeht ist eine Schande!

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One thought on “Fotowettbewerb – Unanständiges Verkehrsministerium

  1. Nicht, daß ich dieses „Gewinnspiel“ gutheißen würde, aber das Verhältnis zwischen Staat und Bürger verdient noch an ganz anderen Stellen die Bezeichnung Skandal… :(

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