Bildblog: Fotografen sind keine Journalisten

Fotografen sind scheinbar für viele andere Journalisten keine Berufskollegen, sondern eben: Fotografen.

Das äußert sich, wenn bei Katastrophen und ähnlichem nur die Journalisten mit Kamera die Unmoralischen sind, oder eben wenn man fein unterscheidet zwischen Journalisten und Fotografen, wie man das heute bei Bildblog lesen kann.

Klar, könnte man jetzt sagen, daß denen einfach kein anderes Wort für schreibende Journalisten eingefallen ist und man eigentlich nur Schreiber und Fotografen sagen wollte. Könnte man, wenn es in dem Artikel auf den sich das ganze bezieht, nur um Fotografen und Schreiber geht, aber da geht es um Fotografen, Schreiber, Radioleute und Fernsehteams. Letztere subsumiert man bei Bildblog unter den Begriff Journalisten, Fotografen nimmt man ausdrücklich davon aus.

Der ursprüngliche Artikel auf der Website der schweizer „20 Minuten“ trifft diese Unterscheidung übrigens nicht, was schon in der Schlagzeile „… griffen in Bern Journalisten an“ beginnt und sich im Text fortsetzt, wo Fotografen durchaus auch als Journalisten gesehen werden:

„Beim Stadttheater attackierten mehrere FCB-Anhänger einen Zeitungsjournalisten mit Kamera. «Sie haben versucht, mich zu schlagen und mir die Kamera zu entwenden», sagt dieser zu 20 Minuten Online. Der Journalist konnte ausweichen und sich zu einem Gartenrestaurant nebenan flüchten, worauf die Hooligans von ihm abliessen. “

(FCB ist hier übrigens der FC Bern)

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