Fotografie ist Terror

Britische Fotografen sind einfach auf die Straße gegangen und haben fotografiert, so wie man das auch bei uns in Deutschland im öffentlichen Raum darf.

Da kann einem Angst und Bange werden und das aus zweierlei Sicht:

1. Ist es beängstigend wie Fotografie kriminalisiert und unter Generalverdacht gestellt wird. Wie jeder Hinz und Kunz meint die Rechte anderer beschneiden zu dürfen, nur weil er sie nicht kennt und sich für das Zentrum des Universums hält.

2. Wenn die Sicherheitsleute dieser Welt wirklich glauben, daß Terroristen zur Anschlagsvorbereitung eine Stativ aufbauen und das Gebäude von außen fotografieren, dann gute Nacht!

 

Was aber ein großer Hoffnungschimmer ist, ist daß britische Polizisten wissen, wie da die Rechtslage ist und sich nicht zu Büttel irgendwelcher Securities machen lassen! Überhaupt ist das Auftreten von Polizisten in England wesentlich souveräner als das oftmals in Deutschland der Fall ist. Wer weiß, was er tut hat weniger Angst Fehler zu machen.

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2 thoughts on “Fotografie ist Terror

  1. In D würde man sich in vergleichbaren Situationen oftmals erst einmal von der Polizei anhören müssen, dass man sie nicht filmen „darf“…

    mfg, pgs

  2. Ich habe mal mitbekommen wie ein Dorfpolizist bei der örtlichen Lokalzeitung angerufen hat, um zu fragen, ob ein Journalist von der Straße aus ein Haus fotografieren darf oder ob er die Kamera beschlagnahmen soll.

    Wenn der einen Exhibitionisten erwischt hätte, hättet wahrscheinlich im Puff nachgefragt, wie da die Gesetzeslage ist.

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