Piraten und unbedeutende Fotos

Den meisten Menschen dürfte vom Bundesparteitag der Piraten vor allem der kostenlose ÖPNV, die Legalisierung aller Drogen und das bedingungslose Grundeinkommen mitbekommen haben.

Aber auch für Fotografen hat man wieder mal eine kleine Überraschung in die Tüte gepackt:

http://bildjournalisten.djv-online.de/?p=581

Der Zweck des Urheberrechts sollte es sein, den Urheber von Werken mit einer gewissen Schöpfungshöhe zu schützen, und nicht jeder unbedeutenden Fotografie ein eigenes Leistungsschutzrecht zuzusprechen.“

Es ist für uns Fotografen schon heute nichts Neues, daß jemand der unsere Arbeit klaut, wenn es um den Schadenersatz für das entgangene Nutzungshonorar geht, auf die Taktik setzt, unsere Arbeit zu wertlosen Knipsbildchen zu erklären, bei denen man auch nicht genau wüßte, warum man zu denen gegriffen hatte statt einfach den Blinden Praktikanten bessere machen zu lassen. Bezahlt hätte man für den Schrott jedenfalls nichts und daran solle sich jetzt bitte auch irgendein Schadenersatz orientieren.

Die Piraten sehen sich da wohl in der Pflicht bei dieser Argumentation zu helfen und unsere Arbeit noch weiter zu entwerten.

Aber dafür können wir ja bald alle umsonst mit dem Bus fahren!

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