Pleite-Piraten

Ach, da kann man ja nur still lächeln:

Die Piraten plagt die Geldnot, weil nur die Hälfte der Mitglieder die fälligen Mitgliedsbeiträge überweist und man kein funktionierendes Mahnwesen hat.

Dass eine Partei, die sich ihre Anhängerschaft aus Leuten rekrutiert, die gerne dies und das umsonst haben wollen, da dann unter den eigenen Mitgliedern dann auch Leute hat, die auch für die Mitgliedschaft in einer Partei nix zahlen wollen; Naja, es überrascht jetzt nicht so wirklich.

Und da geht es übrigens um lumpige 4,- € pro Monat. Da kann man sich ja schonmal ausrechnen wie gut die Zahlungsmoral bei der Kulturflatrate sein wird…

 

 

 

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3 thoughts on “Pleite-Piraten

  1. Es ist schon skuril, wenn der Autor eines Blog laufend Piratenbashing auf Grundlage des wohl eher unterstellten aber nicht nachweisbaren Programmpunktes „die wollen das Urheberrecht abschaffen“ betreibt, selbst aber regelmäßig in seinem Blog Verstöße gegen geltendes Urheberrechte – oder genauer gesagt – gegen Verwertungsrechte (denn darum geht es ja wohl eigentlich in der derzeit geführten Diskussion hauptsächlich) begeht.

    Ich habe kein Problem mit der Forderung, dass Fotografen von den Verwertern adäquad bezahlt werden sollen. Dass das manchmal nicht funktioniert (ich kenne das aus eigener Erfahrung), würde ich eher unserer Inkonsequenz und Inkompetenz bzgl Vertragsausgestaltung anlasten und weniger dem meme, dass Amateure mittlerweile alles für für lau machen und sich freuen, wenn nur der eigene Name irgendwo unter einer Veröffenlichung auftaucht.

    Das Fotografen/Urheber bzw. Verwerter sich dann aber gegen den Konsumenten stellen, ist doch eher absurd.

    Wenn ich von einem „meinem“ Teilbereich ausgehe (mit dem ich gottseidank mein Geld nicht verdienen muss), nämlich der hochgradig staatlich subventionierten „Hochkultur“, dann läuft da unabhängig von meinen Bildern gerade der vollkommen absurde Film ab: freier Journalist für Zeitung darf über Karte von Veranstalter-Pressemensch kostenlos ins Konzert, freier Journalist schreibt eine Kritik, Kritik wird im Feuilleton der Zeitung abgedruckt, Zitate der Kritik werden auf der webseite des Veranstalters veröffentlicht, webseite wird abgemahnt.
    Antwort nach Anruf beim Jounalisten: kann ich nix gegen machen, hätte ich auch gerne anders.
    Anruf bei der Zeitung (Verwerter): „Kurzzitate (niemand sagt dir, wie lang die sein dürfen) pauschal 250 Euro/Jahr.

    Erklär mir doch mal, weswegen du das erhaltenswert findest.

  2. Soll das Märchen der Verletzung von Verwertungsrechten, weil ich hier andere Quellen zitiere, ein weiterer Einschüchterungsversuch sein, nachdem, Herr Lauer mit seinem Gepöbel am Telefon und seiner angedeuteten Strafanzeige nicht viel bewirkt hatte?

  3. Einschüchterungsversuch? Verstehe ich nicht.

    Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass die Art bzw. die regelmäßige Länge deiner Zitate durchaus geeignet ist, sich eine Abmahnung einzufangen.
    Dass ich das bescheuert finde, habe ich oben hoffentlich deutlich genug klargemacht …

    Dass ich es aber auch nicht prickelnd finde, wenn sich jemand auf der einen Seite mit Händen und Füßen (und mit teilweise ziemlich absurden Unterstellungen) grundsätzlich gegen jede Art von Nachdenken über eine gesetzliche Neuordnung der Verwertungsrechte wehrt, auf der anderen Seite dann aber die Verwertungsrechte am geschrieben Wort komplett mißachtet, auch das habe ich oben schon geschrieben …

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