Online verstehen

Wenn man „Online“, „im Netz“ oder wie immer man es nennen will, auch kommerziell erfolgreichen Journalismus betreiben will, dann sollte man verstehen, was man da macht. Dazu muß man begreifen, was klicks und Besucherzahlen bedeuten und wie man die richtig interpretiert.

Das geht bei so banalen Dingen los, daß man Monatszahlen nicht isoliert betrachten darf, will man irgendeine sinnvolle Information daraus gewinnen. Tut man das doch, dann kann es passieren, daß man einen Einbruch um 10% meldet, der eigentlich ein Zuwachs ist, wie bei sueddeutsche.de passiert. Die haben nämlich im Monat der EM 13% gewonnen, im Folgemonat von dieser 13% höheren Zahl ausgehend (die EM war rum) 10% verloren, was immer noch mehr als vor der EM ist.

Ein guter Anfang, um mal über Online-Statistiken nachzudenken, sind diese zwei Texte des Chefredakteurs von sueddeutsche.de, Stefan Plöchinger:

http://ploechinger.tumblr.com/post/32320320442/besser-zaehlen

 

Im zweiten geht es um die Frage, in wie weit es sinnvoll ist, die Inhalte seiner Seiten auf tolle Statistiken zu optimieren oder ob es nicht sinnvoller wäre auf tolle Inhalte zu setzen:

http://ploechinger.tumblr.com/post/30735764828/qualitaet-versus-tricks

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