Pressefreiheit stört doch nur

Der Präsident des Amtsgerichts München ist ein echter Demokrat um weiß wie es geht: gehen Nazis im Rahmen eines Prozesse Pressevertreter an, dann kann es ja nur eine mit dem Grundgesetz im Einklang stehende Lösung geben:

„Wenn dort keine Kameras gewesen wären, […] hätten wir diese Konfrontationen nicht, und deswegen ist zu überlegen, ob ich bei zukünftigen Prozessen ein partielles Film- und Fotografieverbot verhänge.“

Gerhard Zierl, Präsident des Amtsgerichts München http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/prozessberichterstattung105.html

Man ist gespannt, welchen tollen Lösungsansatz Herr Zierl analog entwickeln würde, würde in seinem Gerichtsgebäude eine Frau sexuell belästigt. Burka? Frauen dürfen nurnoch mit Mann oder Bruder aus dem Haus? 

Und wenn ein Angeklagter oder seine Begleiter Richter Zierl höchst selbst bedrohen, spricht er die dann einfach frei, um Konfrontationen zu verhindern?

 

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