Leica und die Proteste in der Türkei

http://blog.leica-camera.com/photographers/interviews/ruediger-glatz-protesters-in-istanbul/#comments

„He spent his short time in the city documenting the severely under reported demonstrations.“

„I offer them for free to the media.“

„You can see I have a Magnum influence in my photography.“

“ There is an image of an old man carrying his water bottle. This photograph is one of the most emotional for me“

„… and every ten minutes or so there was another wounded person being carried through the crowd.“

 

Spätestens beim letzten Punkt, würde Robert Capa dann wohl mal fragen, warum man denn auf den Bildern keine Verletzten sieht, geschweige denn etwas von den Vorkommnissen bei denen diese Menschen verletzt wurden.

Irgendwann hat man den Mythos der Leica als Reportagekamera auch totgeritten und sollte sich mal fragen, warum die relevanten Bilder aus der Türkei mit anderen Kameras gemacht werden und warum sich viele Kollegen keine Leica mehr leisten können. Und nein, das liegt sicher nicht daran, daß mancher seine Bilder verschenkt.

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