Recht und Internet

Vielleicht würde das rigide deutsche Persönlichkeitsrecht in Sachen Fotos von Personen auch lockerer ausgelegt, wenn es immer mehr Klagen werden.

Denn scheinbar verschieben sich die Grenzen zwischen Meinungsäußerung und Verleumdung auch dadurch, daß im Internet viel unwahres behauptet wird und die Gerichte sich das lieber das Leben einfach machen wollen:

http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=12080&gartnr=91&bernr=23

„Daher hatte das Landgericht Hamburg der (…) diese Behauptung untersagt, das Oberlandesgericht in Hamburg hat sie der (…) wieder erlaubt – mit der Begründung, es handele sich um Meinungsäußerung, in deren Wesen es nun einmal liege, dass eine Meinung falsch sein könne.“

“ Gerichte gehen inzwischen mehr und mehr dazu über, selbst die übelsten Beschimpfungen und falschen Tatsachenbehauptungen noch als zulässige Meinungsäußerungen einzustufen. Dadurch halten sie sich Arbeit vom Hals, die wegen des ganzen Mülls im Internet überhand nehmen würde.“

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