„Ich mache nur die Fotos…“

Auch eine Art journalistisches Selbstverständnis, wenn auch ein sonderbares:

„Was ich persönlich ganz und gar nicht in Ordnung finde, ist, dass Passanten, Beteiligte (also auch der Täter) und vor allem auch Kinder so deutlich erkennbar dargestellt und veröffentlicht werden! Allerdings möchte ich nochmal klarstellen, das ich einzig und allein für die Entstehung und das zur Verfügung stellen der Fotos verantwortlich bin. Alles andere ist Sache der jeweiligen Redaktion! Es ist gängige Praxis, dass Fotografen ihre Bilder relativ unbearbeitet und unverändert zur Verfügung stellen und die jeweilige Redaktion diese dann den journalistischen und ethischen Gesetzen und Grundsätzen entsprechend veröffentlicht. „

„Leider gibt es viele Menschen, die voreilig Schlüsse über mich als Privatperson ziehen, anhand der Bilder, die während meiner Arbeit und aus der Distanz heraus entstanden sind.“

http://www.bildblog.de/58267/ich-mache-die-fotos-nur-alles-andere-ist-sache-der-redaktion/

Und ich dachte auch immer, daß es einen Unterschied zwischen Professionalität und Söldnermentalität gibt. Wenn ich jemandem meine Bilder verkaufe, dann sollte ich auch zu diesem Verkauf stehen oder es lassen. Aber Verkäufe die man selbst nich moralisch verteidigen kann zu professionellem Handeln zu erklären, ist für alle anderen die der selben Profession nachgehen doof.

„Die BILD ist in Hamburg immer noch eine der großen Abnehmer, (…) Meine persönliche Meinung, zu welchem Medium auch immer, versuche ich übrigens in solchen Momenten professionell zurückzuhalten.“

 

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