Palästina-Demos in Deutschland – vor 12 Jahren

Besser geworden ist das im Nahen Osten alles nicht. Nur anders.

Vor 12 Jahren hatten die Pro-Plästina-Demonstranten in Frankfurt noch andere Forderungen, die mehr mit Palästina zu tun hatten, als Fotografen zu bedrängen und ihnen zu erklären, was deren Frauen und Töchtern bevorsteht, wenn Deutschland dann komplett muslimisch ist. Die wollten noch, daß wir zeigen, was sie da tun.

Und dann war eines Tages der Römer voll mit christlichen Nonnen, die, unter anderem und reichlich befremdlich Waffenlieferungen der Bundesregierung für Israel forderten und Transparente mit der Aufschrift „Wir stehen zu Gottes auserwähltem Volk, den Juden!“ dabei hatten.

Das einzige, was seit 2002 Fortschritte gemacht hat ist die Technik. Damals war das alles noch auf Film, nach der Demo ab ins Labor und an den Scanner. Und die Bilder verschickte man dann per ISDN.

Schade, daß die Zeit, für den Nahostkonflikt, so garnichts an den wirklich wichtigen Dingen geändert hat.

 

© 2002 http://www.sascharheker.com

 

Korrektur: Der ursprüngliche Text hatte einen kleinen Vertipper. Da stand „2012“ statt „2002“. Ich bin aber 2012 nicht mehr analog unterwegs gewesen und mit Filmen ins Stundenlabor geflitzt, allein schon weil es praktisch keine Stundenlabore mehr gibt.

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