Angriffe auf Journalisten

„Laut dem Bericht unterband die Polizei die Angriffe zunächst nicht. Es seien weder Personalien der Angreifer festgestellt, noch Spuren gesichert worden.“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/legida-demo-in-leipzig-polizisten-bei-ausschreitungen-verletzt-a-1014310.html

Wir als Fotojournalisten, denn meistens trifft es uns, weil wir durch unsere Kameras leicht erkennbar sind, wollen keine Sonderbehandlung von der Polizei.

Wir fordern allein das, was jedem Bürger zusteht und was die Aufgabe der Polizei ist. Im Rahmen des staatliche Gewaltmonopols vor Angriffen geschützt zu werden. Dazu zählt auch, daß Angriffe für die Angreifer Konsequenzen haben müssen und wir nicht wie Freiwild erscheinen.

Wir widersprechen der immer wieder zu hörenden Darstellung wir hätten provoziert oder wir „hätten ja nicht kommen müssen oder gehen können“.

Wir gehen da unserem, vom Grundgesetz besonders geschützten, Beruf nach. Pressefreiheit ist eine Errungenschaft unserer Gesellschaft. Wer Pressefreiheit als Provokation versteht, der stellt sich gegen die Wert unserer Gesellschaft. Aufgabe der Polizei ist aber auch der Schutz der Gesellschaft und nicht nur dafür zu sorgen „daß es ruhig bleibt“.

Wir provozieren genau so viel oder so wenig wie jemand durch seine Hautfarbe oder die Größe und Form seiner Nase oder seine Religion provoziert.

Deswegen ist die Forderung danach Journalisten zu schützen, Angriffe zu unterbinden und zu ahnden, keine Forderung nach einer bevorzugten Behandlung, sondern danach unsere Rechte als ganz normale Bürger zu schützen. Nicht mehr und nicht weniger.

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