Ändern wir doch einfach die Gesetze!

Es ist schon erschreckend, so einen Satz zu lesen:

„Wenn sogar ein Medienmensch wie Böhmermann nicht mehr richtig durchsteigt, was geht und was erlaubt ist, sollten wir vielleicht mal über die Ausgestaltung des Urheberrechts sprechen – statt einfach nur darauf hinzuweisen, dass es existiert.“

http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/reden-wir-uebers-urheberrecht/

Eine interessante Logik.
Da könnten wir heute in Deutschland auch längst die juritsischen Regelungen zum Thema Folter überarbeitet haben, nachdem sogar „ein Polizeimensch wie Wolfgang Daschner“ im Fall Gäfgen unsicher war.
Soll wirklich der Umstand, daß jemand der es besser wissen sollte, gegen Gesetze verstößt und nicht so recht einsieht, daß das so nicht geht, ein valides Argument sein die Rechtslage in Frage zu stellen?
Was übrigens, wenn auch „Medienmenschen“, die Rundfunkgebühren und deren Rechtfertigung, angesichts des Umstandes, daß man die auch ohne Empfangsgerät bezahlen muß, weil sich ARD und ZDF einfach Websites zugelegt haben, nicht mehr richtig durchsteigen und die nicht bezahlen wollen?
P.S.: Wenn Jan Böhmermann jetzt den Artikel auf Netzpolitik.org, der das obige Zitat ebenfalls heraushebt mit den Worten „Ja, ich kenne das Urheberrecht ganz genau, bin eben auch selber Urheber.“ kommentiert, dann erschließt sich mir nicht, warum man das was am Urheberrecht ändern sollte, weil „sogar ein Medienmensch wie Böhmermann nicht mehr richtig durchsteigt(…)“. 

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